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FAQ
Häufig gestellte Fragen zum Thema Leasing
Leasing
Was ist Kilometerleasing?

Es gibt zwei Arten von Leasing, das Kilometerleasing und das Restwertleasing.

 

Das Kilometerleasing wird über eine zuvor festgelegte Kilometeranzahl definiert, die im Leasingvertrag vermerkt ist. Übliche Standardwerte sind z. B. 10.000 km, 20.000 km oder 30.000 km Laufleistung im Jahr. Mithilfe dieses Wertes berechnen die Hersteller und Händler das Leasingangebot.

 

In der Regel kann man aber auch feinere Abstufungen wählen. Hier sind Schritte von 2.500 km - 5.000 km möglich.

 

Wenigfahrer werden am Ende der Leasinglaufzeit belohnt und können mit einer Rückzahlung rechnen. Hier dient zur Orientierung ein Wert von z. B. 0,05 Euro pro weniger gefahrenem Kilometer. Bei 5.000 weniger gefahrenen Kilometern in drei Jahren ergibt sich hier eine Rückzahlung von 250 Euro.

 

Vielfahrer werden meistens mit einem etwas höheren Satz pro mehr gefahrenem Kilometer zur Kasse gebeten. Hier dient ein Wert von ca. 0,08 Euro pro gefahrenem Kilometer als Orientierung. Oft beinhalten die Leasingverträge aber eine Kulanz von ca. 2.000 km - 2.500 km, die berechnungsfrei mehr gefahren werden dürfen. 

 

Aber Achtung, diese Kulanz gilt in beide Richtungen. Oftmals werden auch zu wenig gefahrene Kilometer nicht vergütet.

Was ist Restwertleasing?

Bei dem Restwertleasing wird die Differenz zwischen dem Neupreis und dem Restwert bei Rückgabe als Basis für die Berechnung der monatlichen Rate genutzt.

 

Anders als beim Kilometerleasing ist hier der Zeitwert des Autos bei der Rückgabe entscheidend. Es ist also wichtig, dass der zuvor angenommene Restwert am Ende der Laufzeit möglichst dem des aktuellen Händlerankaufswerts entspricht.

Achtung, der Händlerankaufswert liegt immer unter dem Händlerverkaufswert, da der Händler natürlich auch seine Marge aufschlägt.

 

Vorteile beim Restwertleasing:

Im Leasingvertrag wird in diesem Fall nur ein hypothetischer Restwert angenommen. Es ist also möglich, deutlich niedrigere Monatsraten zu berechnen. Zudem wird keine maximale Kilometeranzahl vereinbart. Man darf also etwas entspannter bei der Fahrleistung sein.

Gut ist außerdem, dass, wenn der Restwert über dem vereinbarten Händlerankaufswert liegt, diese Differenz erstattet wird. Leider kommt das nur sehr selten vor.

 

Nachteile beim Restwertleasing:

Leider ist das Versprechen der unbegrenzten Laufleistung ein Trugschluss. Das lässt sich leicht erklären: Bei einem Auto wirken sich beispielsweise 200.000 Kilometer mehr auf der Kilometeranzeige extrem negativ auf den Restwert des Fahrzeugs aus. Außerdem reduzieren auch äußere Einflüsse und Schäden den Restwert eines Fahrzeugs. Es ist nicht selten der Fall, dass Nachzahlungen die niedrigen Monatsraten ausgleichen müssen. Bei einem vertraglich festgelegten Restwert handelt es sich um einen Rechnungsposten, den der Händler auch höher ansetzen darf als den voraussichtlichen Zeitwert, der auf einer unsicheren Schätzung und Erfahrungswerten basiert.

Man sollte außerdem von dem Begriff „Andienungsrecht“ gehört haben. Wenn das im Vertrag steht, gilt es, aufzupassen. Der Käufer ist dann dazu verpflichtet, das Fahrzeug zu dem festgelegten Restwert zu kaufen, auch wenn das Fahrzeug zum Zeitpunkt deutlich weniger wert ist.

 

Dies ist der Grund, warum wir grundsätzlich vom Restwertleasing abraten. Bei dieser Variante liegt das Risiko allein beim Leasingnehmer und ist schlichtweg nicht kalkulierbar.

Wir raten daher immer zu einem Kilometerleasing.

 

Berechnung des Restwerts:

Um vorab eine Idee davon zu haben, wie hoch der Restwert eines Fahrzeugs ungefähr sein wird, gibt es folgende einfache Regel.

Bis auf wenige Ausnahmen verliert ein durchschnittliches Fahrzeug im ersten Jahr etwa 20 % seines Neuwertes, im zweiten Jahr weitere 12 % und im dritten etwa 10 %. Die Halbwertszeit ist nach vier bis fünf Jahren erreicht. Dabei wird eine Laufleistung von ca. 15.000 km pro Jahr angenommen. In diesem Rahmen sollte auch der Restwert angesetzt werden.

Hier eine Beispielrechnung:

Fahrzeug: VW Tiguan 1.5 TSI ACT OPF 130 PS Comfortline Bj 2019, Listenpreis 29.975 Euro.

Restwertrechnung:

●       12 Monate: 24.000 Euro

●       24 Monate: 20.500 Euro

●       48 Monate: 16.000 Euro

 

Wichtig:

Das Fahrzeug muss den Herstellervorgaben entsprechend gewartet und gepflegt werden. Alle Schäden müssen fachmännisch repariert worden sein.

Warum eine Sonderzahlung beim Leasing?

Leasing ohne eine Sonderzahlung wird immer populärer. Leider steigt dadurch der Zinssatz der monatlichen Rate. Der Leasinggeber kann hier mit einem höheren Risiko rechnen. Die Wahrscheinlichkeit, dass die Raten nicht gezahlt werden, steigt mit der Höhe der Leasingrate.

 

Die Höhe der Sonderzahlung kann variieren. Wenn eine höhere monatliche Rate in Kauf genommen wird, ist die Sonderzahlung manchmal auch verhandelbar.

 

Meistens liegt eine Sonderzahlung im Bereich von 1.000 Euro bis 6.000 Euro. Als Alternative zu einer Sonderzahlung kann dem Händler auch das alte Auto zum Kauf angeboten werden. Eine solche Inzahlungnahme wird in der Regel gerne akzeptiert.

Ist eine Versicherung beim Leasing inklusive?

Die KFZ-Versicherung ist kein Bestandteil eines geschlossenen Leasingvertrags. Die Leasingraten zahlen ausschließlich die Nutzung des Fahrzeugs, sie versichern den Fahrer nicht.

 

Der Fahrer des Fahrzeugs muss selbständig eine KFZ- und Voll- oder Teilkaskoversicherung abschließen. In den meisten Fällen ist die Vollkaskoversicherung Pflicht und Bedingung der Leasinggesellschaft.

 

Oftmals gibt es aber so genannte All-inklusive-Leasingangebote. Hier kann es sein, dass je nach Leistungsumfang eine Versicherung bereits inkludiert ist. Auf diese Art von Angebot sollte man beim Angebotsvergleich achten, nur selten angeboten werden und entsprechend begehrt sind.

Warum brauche ich eine Bonitätsprüfung?

Egal um welche Art des Leasings es sich handelt, entscheidend ist immer die Bonität des Leasingnehmers.

 

Was ist mit Bonität gemeint? Bonität beschreibt die allgemeine Kreditwürdigkeit des Leasingnehmers. Diese wird vorab geprüft, um sicherzustellen, dass der Leasingnehmer seinen finanziellen Verpflichtungen zuverlässig nachkommen kann. Eine ausreichende Bonität ist immer Grundvoraussetzung für den Abschluss eines neuen Vertrags.

 

Der Leasinggeber sieht also, wie es um die Zahlungsmoral und Zahlungsfähigkeit des potenziellen Leasingnehmers steht und ob er die nötigen Voraussetzungen mitbringt, die monatlich anfallenden Leasingkosten pünktlich zu zahlen. Diese Überprüfung dient außerdem dem Schutz des Leasingnehmers. Er wird vor Überschuldung und Zahlungsunfähigkeit geschützt.

 

Die Bonität errechnet sich aus unterschiedlichen Parametern. Dazu gehören negative Zahlungserfahrungen, Inkassodaten, Gerichtsdaten, laufende Kreditverpflichtungen und mögliche Insolvenzverfahren. Außerdem wird auch immer die SCHUFA befragt. Der daraus resultierende Score sagt aus, ob eine Person kreditwürdig ist oder nicht.

 

Wenn die Bonität negativ ausfällt, wird der Leasingantrag in den meisten Fällen abgelehnt.

 

Ist die Bonität aber positiv, dann steht der Anschaffung eines neuen Autos nichts mehr im Wege.

 

Gegen eine geringe Gebühr können potenzielle Leasingnehmer vorab bei der SCHUFA eine Übersicht über ihre eigene Bonität erfragen. Dies hilft, vorab einschätzen zu können, ob einem Leasingantrag stattgegeben werden wird.

Welche Kosten entstehen während der Leasingzeit?

Oftmals locken sehr attraktive Preise zu dem Abschluss eines Leasingvertrags. Aber wie immer ist Vorsicht geboten. Schnell kann ein solcher Vertrag zur Kostenfalle werden. Oft wird nicht deutlich, dass neben der monatlichen Rate noch weitere Kosten anfallen.

 

Diese Kosten sollte man kennen, um realistisch kalkulieren zu können, ob man das Fahrzeug finanzieren kann. Im ersten Schritt sollten laufende und einmalige Kosten voneinander unterschieden werden.

 

Zu den einmaligen Kosten zählen Zulassungskosten, Überführungskosten, Sonderzahlungen oder Schlussraten. Bis auf die Zulassungskosten, die inkl. der Kennzeichen meistens bei ca. 200 Euro liegen, können die einmaligen Kosten variieren. Die exakten individuellen Kosten werden im Vertrag aufgelistet, der dahingehend genau geprüft werden muss.

 

Zu den monatlich laufenden Kosten zählen die KFZ-Steuer, KFZ-Versicherung und die Rücklage für die Wartungen, die in regelmäßigen Intervallen durchgeführt werden müssen. Häufig wird eine Markenwerkstatt als Bedingung vom Leasinggeber vorgegeben. Diese sind in der Regel teurer als freie Werkstätten. Zur Sicherheit sollte man hier nicht selbständig entscheiden, denn eine Fehlentscheidung kann sich bei der Rückgabe des Fahrzeugs teuer auswirken.

 

Rechenbeispiel für die tatsächlich anfallenden monatlichen Kosten:

 

Audi A4 Avant:

Anzahlung: -

Leasingrate:                     420 Euro

Zulassung:                        -

Steuern:                            12,83 Euro

Versicherung:                  97 Euro

Wartung & Inspektion: 42 Euro

Überführung:                  18 Euro

Gesamt:                            488,83 Euro monatlich

(*Einmalkosten auf die Leasingdauer von 48 Monaten aufgeteilt)

Kann ich meinen Leasingvertrag verlängern?

Sollte sich die vorher vereinbarte Leasingdauer dem Ende zuneigen, kann der Leasingnehmer eine Verlängerung beantragen. Hier greift dann ein Anschlussleasingvertrag. Dieser hat meistens deutlich niedrigere Raten. Diese Möglichkeit wird meistens genutzt, wenn ein Leasingnehmer besonders zufrieden mit seinem Fahrzeug ist oder sein neues Wunschauto noch nicht ausgeliefert werden kann.

Was bedeutet Null-Leasing?

Null-Leasing bezeichnet das Leasing ohne Anzahlung. Der Leasingnehmer zahlt beim Null-Leasing also lediglich die monatliche Leasingrate.

Was ist der Unterschied zwischen Leasing und Finanzierung?

Der größte Unterschied zwischen Leasing und Finanzierung ist sehr einfach.

 

Leasing = Zahlung für die Autonutzung

Finanzierung = Ratenzahlung für Autokauf

 

Beim Leasing wird eine Monatsrate für die Nutzung des Fahrzeuges gezahlt, nicht für den Erwerb. Bei der Finanzierung wird davon ausgegangen, dass der Kunde das Auto kaufen will, auch wenn er von Beginn an die Absicht hat, das Fahrzeug am Ende zurückzugeben.

Alles was man über den Leasingfaktor wissen sollte

Der Leasingfaktor zeigt auf den ersten Blick, ob ein Leasingangebot besonders gut oder weniger gut ist. Er errechnet sich anhand von der zu zahlenden Rate, möglichen Soner- und Anzahlungen und des Bruttolistenpreises des Fahrzeuges. So können verschiedenen Leasingangebote leicht miteinander verglichen werden.

 

Es gilt: Je niedriger der Leasingfaktor, desto besser ist das Leasingangebot!

 

 

Aber wie berechnet sich der Leasingfaktor?


Der Leasingfaktor ist unvergleichlich hilfreich beim Finden des richtigen Leasingangebotes. Je niedriger der Leasingfaktor, desto besser ist das Angebot – und das ist sofort und objektiv erkenntlich. Im Detail berechnet sich der Leasingfaktor ausfolgenden Komponenten:

 

  • Der monatlichen Leasingrate
  • Dem Bruttolistenpreis (UVP) des Fahrzeugs
  • Der Vertragslaufzeit des Leasings
  • Der Höhe der Anzahlung und aller Sonderzahlungen

 

Berechnet wird der Leasingfaktor nach folgender Formel:

 

Leasingfaktor ohne An- oder Sonderzahlung:

(Leasingrate / Bruttolistenpreis) x 100 = Leasingfaktor

 

Leasingfaktor mit An- oder Sonderzahlung:

(Leasingrate + (Anzahlung/Laufzeit)) / Bruttolistenpreis x 100 = Leasingfaktor

 

 

Möchte man den Leasingfaktor zum Vergleich unterschiedlicher Angebote verwenden, sollten folgende beachtet werden:

 

  • Immer identische Fahrzeuge oder Fahrzeugklassen vergleichen.
    Die Rate, also auch der Leasingfaktor, hängt auch immer von der Beliebtheit und der Wertstabilität eines Modells ab. So sollte man zum Beispiel keine Mercedes-Benz C Klasse mit einem Smart oder Opel Astra vergleichen.
  • Privat- und Gewerbeangebote nicht miteinander vergleichen.
    Beim Gewerbeleasing liegen meist andere Grundkonditionen und Preise vor als beim Privatleasing.
  • Die Laufzeit und die jährliche Fahrleistung müssen gleich sein.
    Durch unterschiedliche Laufzeiten oder Fahrleistungen kann die Leasingrate und somit auch der Leasingfaktor voneinander abweichen.
  • An- oder Sonderzahlungen sollten Sie mit einrechnen.
    Wichtig: Sonderleistungen wie eine Versicherung müssen hingegen separat betrachtet werden!

 

Leasingfaktor: Was ist gut? Was ist schlecht?

Wie erkenne ich ein gutes Leasingangebot? Die Faustregel für die Bewertung eines Leasingfahrzeuges besagt folgendes:

  • Leasingfaktor < 1 ist ein gutes Angebot
  • Leasingfaktor < 0,75 gilt als ein sehr gutes Angebot
  • Leasingfaktor < 0,5 wird als TOP-Angebot bezeichnet

Mit dieser Faustregel kann man alle Leasingangebote auf dem Markt und auf getyourdrive.com vergleichen, da die Berechnung des Leasingfaktors ein Marktstandard ist.

Versicherung und Schäden
Wie oft muss mein Leasingfahrzeug zur Inspektion?

Inspektionsarbeiten unterliegen immer, ob Leasing oder nicht, einem festen Serviceintervall und sind grundsätzlich alle 30.000 Kilometer oder alle zwei Jahre erforderlich (je nachdem was zuerst erreicht wird).

Brauche ich zwingend eine Vollkaskoversicherung?

In der Regel ist eine Vollkaskoversicherung nicht zwingend notwendig. Möchte man jedoch auch bei selbstverschuldeten Unfällen und Vandalismus abgesichert sein, ist sie vonnöten. Solche Schäden zahlt eine Teilkaskoversicherung nicht.

 

Eine Vollkaskoversicherung kommt im Gegensatz zur Teilkasko für alle Schäden am Auto auf, daher ist sie gerade bei Leasingfahrzeugen sehr empfehlenswert.

Wo muss ich mein Auto warten und reparieren lassen?

Viele Leasinggeber bestehen auf Vertrags-, Hersteller- oder Partnerwerkstätten, damit alle Arbeiten am Leasingfahrzeug fachgerecht durchgeführt werden. Wenn dennoch eine freie Werkstatt nach eigener Wahl beauftragt wird, könnte das zu Problemen führen. Besonders, wenn die Qualität der Reparatur nicht den Ansprüchen des Leasinggebers genügt.

 

Am besten bringt der Leasingnehmer vorher in Erfahrung, ob freie Werkstätten akzeptiert werden und lässt sich dieses schriftlich bestätigen, um Missverständnisse zu vermeiden.

Sind Wartung, Inspektion und TÜV insklusive?

Beim KFZ-Leasing kommt grundsätzlich der Leasingnehmer für die Kosten von Wartung und Reparaturen, somit auch für die Inspektion, auf. Je nach Leasingvertrag kann ein zusätzliches Paket “Wartung & Verschleiß” abgeschlossen werden. So profitiert der Leasingnehmer von der Kostenübernahme durch den Leasinggeber.

 

Für einen geleasten Neuwagen ist die erste Hauptuntersuchung 36 Monate nach der Neuzulassung fällig. Danach erfolgen weitere TÜV-Abnahmen, im gleichen Rhythmus wie bei Gebrauchtwagen. Die Kosten für die TÜV-Überprüfung trägt in der Regel der Leasingnehmer, auch wenn diese in den Rückgabemonat des Fahrzeuges fällt. Wird jedoch ein Full-Service-Leasing-Vertrag abgeschlossen, profitiert der Leasingnehmer auch hier je nach Leistungsumfang von einer Kostenübernahme durch den Leasinggeber.

Wer zahlt bei einem Motorschaden?

Normalerweise ist in den meisten Leasingverträgen die Haftung des Leasinggebers eindeutig ausgeschlossen. Es gibt jedoch einige Sachmängel, bei denen es sich um einen Garantie- oder Gewährleistungsfall handeln kann, sodass die Kostenübernahme vom Hersteller erfolgt.

Recht und Steuern
Wer zahlt die KFZ-Steuern beim Leasing?

Die KFZ-Steuer zahlt immer der Halter des Fahrzeuges. Beim Leasing ist dies der Leasingnehmer, der somit für die Steuern aufkommen muss.

Kann man Leasingraten von der Steuer absetzen?

Gewerbekunden können die Kosten vom Leasing als Betriebsausgabe von der Steuer absetzen. In der jährlichen Steuererklärung werden die monatlichen Ausgaben zu einer Summe zusammengefasst. Hier können Sie auch eventuelle Leasingsonderzahlungen abschreiben. Die Betriebsausgabe „Leasing“ wird vom Umsatz subtrahiert.

 

Privatkunden können die monatlichen Leasingraten nicht von der Steuer absetzen, da das KFZ-Leasing in diesem Fall als Privatvergnügen gilt.

Was ist der Unterschied, zwischen Autoeigentümer und -besitzer?

Besitzer ist der Leasingnehmer, der Leasinggeber ist der Eigentümer des Leasingfahrzeuges. Das bedeutet: Der Fahrzeugbrief bleibt während der gesamten Leasingdauer in Besitz des Leasinggebers. Möchte der Leasingnehmer jedoch das Auto nach Vertragsende kaufen, so kann er ein Vorkaufsrecht mit dem Leasinggeber aushandeln. 

Wer ist beim Leasing der Fahrzeughalter?

Fahrzeughalter ist beim Leasing immer der Leasingnehmer. Der Leasingnehmer muss sowohl für die KFZ-Steuer, als auch für die Versicherung aufkommen.

Bekomme ich den Fahrzeugbrief ausgehändigt?

Nein, der Fahrzeugbrief verbleibt bei dem Leasinggeber, da er in der Regel Eigentümer bleibt und das Fahrzeug zurückgegeben wird. Der Leasingnehmer erhält den Fahrzeugschein (Zulassungsbescheinigung Teil I) und ist somit der Halter mit Nutzungsrecht.

Wer darf beim Leasing das Fahrzeug fahren?

In der Regel darf das Fahrzeug nur der Leasingnehmer selbst fahren. Allerdings kann die Mitnutzung von weiteren Personen vertraglich festgehalten werden. Ist der Leasinggeber einverstanden, muss jeder weitere Fahrer in die KFZ-Versicherung aufgenommen werden.

 

Auch beim Privatleasing muss jede weitere Person, vertraglich festgehalten werden.