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04.01.2022  Miriam

Wie bereits im ersten Teil berichtet, sind Elektroautos gar nicht so mystisch, wie manch einer glaubt. In diesem Teil gehen wir auf weitere Mythen ein. Angeblich sind Elektroautos superlangsam und setzen sich eh nicht durch, weil man nirgendwo laden kann. Aber stimmt das? Wir klären auf! 
 


Mythos Nummer 5

E-Autos sind zu leise und gefährden andere


Die Lautstärke eines Elektroautos ist reduzierter als die eines Verbrenners. Um die Fußgänger, insbesondere solche mit Handicap, zu schützen, gibt es eine entsprechende EU-Verordnung für alle neuen Elektro - und Hybrid-Fahrzeuge, die im Juli 2021 in Kraft getreten ist. Sie besagt, dass Elektrofahrzeuge bis zu einer Geschwindigkeit von 20 km/h ein sogenanntes Dauer-Schallzeichen erzeugen müssen. Dies muss sowohl beim Anfahren als auch beim Rückwärtsfahren hörbar sein. Hierfür wird von den Herstellern ein akustisches Warnsignal eingebaut (kurz AVAS = Acoustic Vehicle Alerting System). Bei Geschwindigkeiten über 20 km/h sind die fahrzeugeigenen Abrollgeräusche der Reifen deutlicher wahrzunehmen, weswegen dieser Wert festgelegt wurde. Damit die Fußgänger auch wissen, was heranrollt, muss das Warnsignal immer der Fahrzeugklasse entsprechen. Ein SUV darf also nicht wie ein Kleinwagen klingen oder umgekehrt. Außerdem darf die Lautstärke nicht die eines Fahrzeugs mit Verbrennungsmotor übersteigen. Dass man mit seinem kleinen Flitzer klingt wie in Großer, klappt also nicht. 


 
Mythos Nummer 6

Elektroautos sind langsam


Das sollte man lieber keinem Rennfahrer beim 24 Stunden-Rennen sagen. Etliche Hersteller haben bereits zur Genüge bewiesen, dass an diesem Mythos absolut nichts dran ist. Sportwagenhersteller wie Audi, BMW und auch Tesla haben schon erfolgreich widerlegt, dass Geschwindigkeit für die Elektrofahrzeuge ein Fremdwort ist. Auch elektrische Modelle schaffen den Sprint von 0 auf 100 in 5 Sekunden und erreichen Spitzengeschwindigkeiten von 250 km/h mit Leichtigkeit. Nicht, dass man es jemals so eilig haben könnte – aber es ginge. Wie performancestark Elektrofahrzeuge sind, zeigt uns die Technik im Inneren. Anders als bei einem Fahrzeug mit Verbrennungsmotor wird die Energie sofort übersetzt und steht für den Antrieb auch sofort zur Verfügung. Schnelle Sprints sind also wirklich ein Klacks. 


 
 
Mythos Nummer 7

Elektroautos sind was für Ökos und setzen sich nicht durch


Da lehnen wir uns jetzt mal ganz weit aus dem Fenster und behaupten das Gegenteil. Dieser Mythos rund um Elektroautos ist Unfug. Wie wichtig ökologische Technologien auch im Bereich der Mobilität sind, ist ja durchaus auch politisch ein heiß diskutiertes Thema. Das wir nur einen Planeten haben und diesen auch schützen müssen, sollte inzwischen bei jedem angekommen sein. Elektromobilität kann insbesondere in den letzten zwei Jahren ein erhebliches Wachstum verzeichnen. Immer mehr vollelektrische Modelle drängen auf den Markt – und die Nachfrage ist da. Das zeigen auch die Zahlen der Neuzulassungen über die Jahre hinweg. Dass sich E-Autos nicht durchsetzen würden, kann so nicht ganz stimmen. Viele Autobauer senden die richtigen Signale an die Verbraucher und in die Industrie. Zunehmend werden mehr Produktionen auf gesamtökologische Herstellungsprozesse umgestellt. Ein nachhaltiger Lebenszyklus der Bauteile spielt eine immer größer werdend Rolle. Natürlich ist das Öko – und das ist auch richtig so! Wir wollen gern, dass sich das weiter durchsetzt.  

 


 
Mythos Nummer 8

Es gibt gar nicht genügend Ladestationen


Stimmen tut das nur so halb. Klar ist, auf eine Ladestation kommen deutlich mehr als nur ein Fahrzeug. Fakt ist aber auch, dass der Ausbau voranschreitet und es auch für private Haushalte mehr Möglichkeiten gibt. Mit der Wallbox beispielsweise kann bequem über Nacht zu Hause geladen werden. Das bringt den Vorteil mit sich, dass sie überall dort angebracht werden kann, wo in Fahrzeugnähe eine Wand ist. Sowohl im Innenraum einer Garage als auch außen an der Hauswand. Mit insgesamt knapp 50.000 öffentlichen Ladepunkten in Deutschland, sieht das Ladenetz schon rosiger aus als noch vor einigen Jahren. Die Politik hat das erkannt und fördert aktiv den Ausbau des Ladenetzes, insbesondere mit Schnellladestationen. Auch wenn es noch dauern wird, bis die Versorgung optimal ist – niemandem wird unterwegs der Saft ausgehen, weil er nicht laden konnte.  
 


 
Schon gewusst? 
Elektrofahrzeuge schonen nicht nur die Umwelt, sondern vor allem auch den eigenen Geldbeutel. Mit erheblich geringeren Wartungskosten eines E-Autos gibt es für die Anschaffung ein weiteres Argument.